Politik

Meine politischen Schwerpunkte sind Klimaschutz und Tierpolitik. Bei beiden Themen sind gewaltige Veränderungen notwendig, um den nicht weniger dramatischen Problemen entgegenzuwirken. Die Art, wie unsere Gesellschaft mit nichtmenschlichen Tieren umgeht – insbesondere in der Lebensmittelproduktion – ist unerträglich. Hier reichen keine kleinen Reformen, um ein System der Ausbeutung zu retten. Und beim Klimaschutz müssen unglaublich schnell sehr drastische Maßnahmen ergriffen werden, wenn wir noch eine Chance haben wollen, die Paris-Ziele noch zu schaffen. Und das müssen wir, um katastrophale Auswirkungen ungekannten Ausmaßes noch verhindern zu können.

Ein besonderes Anliegen ist mir dabei Suffizienzpolitik, also Politik, die einen Rahmen für umwelt-, tier- oder klimafreundliches Verhalten bietet. Ich bin überzeugt, dass Nachhaltigkeit nicht erreichbar ist, wenn nur auf gesteigerte Effizienz gesetzt wird. Unter diesem Ansatz trete ich zum Beispiel für die Förderung von Veganismus und Radverkehr ein.

Einige Stationen meines politischen Engagements:

privat

Ich bin in Bielefeld zur Schule gegangen und zum Studium nach Bremen gezogen. Hier habe ich Wirtschaftsingenieurwesen im Bachelor studiert und einen Master in Verfahrenstechnik gemacht. Außerdem habe ich ein Auslandssemester in Kopenhagen gemacht und dort erlebt, wie eine gute Fahrrad-Infrastruktur, wenig Platz für Autos und die Nähe zum Wasser eine Stadt so lebenswert machen.

Beruflich bin ich zusammen mit meiner langjährigen Kollegin Anne Schierenbeck selbstständig als Berater für Energieeffizienz und Klimaschutz in Unternehmen und Organisationen. Zusammen arbeiten wir als SCHIERENBECK & BRUCK Ingenieurpartnerschaft für Energie & Klima.

Im Sommersemester 2016 hatte ich einen Lehrauftrag für Gebäudewärmetechnik an der Hochschule Emden/Leer, seit dem Wintersemester 2017/18 lehre ich Gebäudeenergietechnik an der Hochschule Osnabrück/Lingen. Von 2010 bis 2019 habe ich beim Hochschulsport der Uni Bremen Basketball- und Beachvolleyballkurse gegeben.

Privat lebe ich, was ich politisch vertrete: Ich ernähre mich vegan, ich fliege nicht, war noch nie außerhalb Europas, ich fahre bei jedem Wetter Fahrrad und versuche allgemein, meinen Konsum gering zu halten. Das macht mir weder Stress noch Verzichtspanik, sondern in erster Linie Spaß: Weil ich weiß, dass ich damit so wenig wie möglich auf Kosten anderer lebe. Und weil ich weiß, wie gut (oder wieviel besser?) es sich leben lässt, auch ohne Tierprodukte im Essen, Auto vor der Tür und regelmäßige Flugreisen.